Reisen mit Hund im Auto

Beim Reisen mit Hund im Auto sollte man einige Dinge berücksichtigen. Denn auch ein Hund kann reisekrank werden. Entsprechende Beschwerden wiederum sollte man beobachten und entsprechend handeln, denn sonst können sich die körperlichen Symptome durch Angst verstärken.

 

Hier sind die wichtigsten Punkte und weiter unten auch einige Produktempfehlungen für die längere Autoreise mit dem Vierbeiner:

Vor der Reise eine frühzeitige Eingewöhnung mit langsamer Steigerung und vielen positiven Erlebnissen, zum Beispiel einem schönen Spaziergang danach beginnen.

Hierbei auf Anzeichen von körperlichen Beschwerden achten. Treten diese auf, helfen Tierheilpraktiker und Tierärzte weiter.

Den Hund unbedingt gut sichern durch Gurte, Korb oder Gitter. Dadurch fühlt er sich nicht nur sicherer, er ist auch weniger gefährdet bei z.B. starken Bremsmanövern. Er kann außerdem nicht panisch bei Unfällen, z.B. auf der Autobahn, entlaufen! Gesetzlich vorgeschrieben ist eine wirksame Sicherung ohnehin. Zur Sicherung vor der Urlaubsreise gehört auch das Chippen, das Melden bei Tasso und das Kennzeichnen des Geschirrs oder Halsbandes.

Bei Urlaubsantritt sind Herrchen und Frauchen oft gestresst. Plant genug Zeit ein, so dass man sich zwischendurch etwas bewegen und frische Luft schnuppern kann.

Für den Hund sind lange Fahrten oft besonders anstrengend, weil er selten in solch bequemen „Sitzschalen“ sitzt wie seine Halter. Wasserflasche, Schale, Kotbeutel, Halsband mit Tasso-Marke und Leine nicht vergessen! Läuft der Hund während so einer Rast fort, kann es schwierig werden.

Unbedingt die Innentemperatur im Auge behalten. Viele Hunde sind bereits durch einen Hitzeschlag, Atemnot oder Herzanfall im Auto gestorben. Autos heizen sich im Innenraum oft schnell auf und Hunde dürfen niemals in praller Sonne alleine im Auto gelassen werden. Im Zweifelsfall auf den Sonnenstand achten, im Schatten parken, die Fenster etwas geöffnet lassen.

Ein Hund sollte zwei Stunden vor und nach der Autofahrt nicht gefüttert werden. Viele Tiere haben einen unruhigen Magen. Das Futter könnte wieder hochkommen oder es könnten sich Magenschmerzen entwickeln. Deswegen: vor einer längeren Fahrt den Hund rechtzeitig füttern und bei den Pausen frisches Wasser aus der Flasche reichen. Bei langen Fahrten höchstens eine leichte Kleinigkeit in Verbindung mit etwas Bewegung an frischer Luft.

Den Impfpass nicht vergessen! Dieser sollte im Urlaub mit Hund immer dabei sein, auch ohne Grenzübergänge. So kann auch ein fremder Tierarzt im Notfall sofort feststellen, wogegen der Hund immun ist. Landesgrenzen dürfen ohne diesen Ausweis mit dem Vierbeiner ohnehin nicht überquert werden.

Last but not least möchten wir folgendes empfehlen: Wenn es tagsüber besonders heiß ist und das Auto oder der Reisebus keine gute Klimaanlage hat, empfiehlt sich das Reisen über Nacht. Dein Hund wird es dir danken!

Hilfsmittel für die Reise:

  • Klemmbare Fenstergitter (günstig und kann Versicherungsschutz erhöhen)
  • Schattenspenderpads mit Gumminoppen spenden ein wenig Schatten
  • Faltbare Wasserschüsseln und Trinkflaschen (gibt es auch mit Karabiner)
  • Gurt und Trenngitter sichern den Hund auf dem Rücksitz
  • Guckt der Hund gerne aus dem Fenster, empfiehlt sich eine Windschutzbrille

Mehr Tipps und Checklisten zum Thema Reisen mit Hund findet ihr hier.

 

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