Mit Hund unterwegs mit der Deutschen Bahn

Bahnfahren mit HundOha. Mit Hund Bahn fahren. Die Deutsche Bahn äußert sich nach einem Disput mit Hundehaltern auf Twitter nun auch öffentlich zu den Benachteiligungen für „mit Hund Reisende“. Das bedeutet: in der Bahn darf der Hund eigentlich nur mit Maulkorb oder im Transportkorb reisen.

Kleine Haustiere können in einer Transportbox oder -tasche als Handgepäck mitgenommen werden. Diese Box muss unter den Sitz oder auf die Ablage über den Sitz passen. Leider gibt es dafür keine konkreten Maße, bitte handeln Sie nach besten Wissen und Gewissen. Dann reisen Ihre Vierbeiner kostenlos.

Bei größeren Hunden gilt folgendes: sie „müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Außerdem benötigen sie ein Ticket zum halben Fahrpreis. Dies gilt für den Flex- und den Sparpreis.“ Leider gilt dies nicht zu allen Fahrtzeiten. Denn bei „Länder- und dem Schönen-Wochenende-Ticket werden große Hunde als Erwachsener gezählt. Reisen Sie also mit 4 Mitfahrern und einem Hund, kaufen Sie bitte ein Ticket für 5 Personen.

Naja.

Einen Platz bekommt unser Liebling deswegen ja noch lange nicht und reservieren dürfte auch schwierig werden. Als wäre das nicht alles nervig genug: man muss sein Ticket im Reisezentrum oder am Automaten kaufen. Wer lieber auf bahn.de oder im DB Navigator bucht: ein Onlineticket zum Selbstausdrucken ist nicht möglich. Die Bahn hat dazu einen wenig komfortablen Vorschlag: „Geben Sie hier bitte Ihren Hund als Kind von 6-14 Jahren ohne Begleitung an und wählen Sie den Postversand. Wichtig: Der Hund darf nicht als kostenloses Familienkind während der Buchung angegeben werden, er benötigt ein Ticket.“ Für Blindenführhunde gilt folgendes: sie dürfen natürlich immer kostenfrei mitreisen und benötigen keinen Maulkorb.

Hund im AutoUnterm Strich kann man sagen, dass die Reise mit dem Zug augenscheinlich wenig komfortabel ist für Hundehalter, was unsere Umfrage unter mehr als 200 Hundehaltern ebenfalls bestätigte. Nur 8% reisen mit Bus oder Bahn (mit dem Auto 94%!).

Über 10 000 000 Hundehalter scheinen in den Augen der Bahn AG keine erwünschte Zielgruppe zu sein für die Bahn, bzw. Anlass zu sein für etwas zeitgemäßere Überlegungen. Von einem Entgegenkommen kann man auch nach diesem scheinbar eilig zusammengeschriebenen, nicht kommentierbaren Blogbeitrag nicht wirklich reden und ein Umdenken ist wohl nicht zu erwarten.

Dennoch wollen wir die folgenden, zum Teil auch versöhnlichen Meinungen unserer Fans auf Facebook nicht unerwähnt lassen (Danke dafür!):

Nicole schreibt: „Super- das war es für mich mit Bahnfahren. Mein Hund bekommt keinen Maulkorb!

Ruth meint: „Deswegen fahr‘ ich schon lange lieber mit Hund im Auto irgendwohin

Und damit ist sie nicht allein – der Großteil der Hundehalter reist lieber mit dem Auto. Außerdem gibt es einen deutlichen Trend zum Zweithund. Und wer kann und will sich unter diesen Bedingungen noch (finanziell) das Reisen mit der Bahn antun? Denn je nach Ticketart zahlt der mittelgroße bis große Hund die Hälfte bis quasi 100% (beim Länder- und dem Schönes-Wochenende-Ticket).

Nils stellt die zynische Frage: „Gibt es dann für Leute, die sich im Zug nicht benehmen können, eine ähnliche Lösung? Das fänd‘ ICH nämlich sehr charmant

Katinka meint versöhnlich: „Also, als ich das letzte Mal mit Rudi im Zug unterwegs war, hatte ich überhaupt keine Probleme: Wir stiegen ganz vorne ein und setzten uns in eines der leeren Abteile. So konnte sich schon mal niemand belästigt fühlen und es setzte sich dann auch niemand mehr zu uns. Der Maulkorb hing offen und für jeden sichtbar außen am Rucksack. Ich erklärte dem Zugbegleiterteam, dass ich meinem Hund jederzeit den Maulkorb anziehen könnte, aber gern darauf verzichten würde, um ihm die Reise angenehm zu gestalten. Die Reaktion: „Och, ist der süß! Ja, nee… Dem müssen sie doch keinen Maulkorb anziehen, wenn der so lieb ist!““ 

Da hat sie natürlich Recht. Was aber, wenn ich einen Listenhund habe, oder einen Hund, den andere nicht so süß finden? Kann man dann genauso auf nette Schaffner und Mitreisende hoffen? Ich bin mir nicht sicher. Aber mit Folgendem liegt sie sicher richtig:

„Leute, redet miteinander! Nicht sofort schimpfen! Und wir Hundehalter müssen einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die sich in der Gegenwart von Hunden nicht wohl fühlen! Und das gute am bezahlten Ticket ist doch, dass man anderen Fahrgästen entsprechendes entgegnen kann, sollten sie sich beschweren! „Wie, Sie haben für Ihren Hund ein Ticket bezahlt?!“ Also wenn ich das Auto wieder mal nicht zur Verfügung habe, würde ich jederzeit wieder mit Hund in der Bahn reisen!“

Sylvester vom Urban.Dog Magazin schreibt: „Wir hatten auch noch nie Probleme in der Bahn. Es gab sogar Schaffner, die uns sagten dass wir den kleinen auch aus der Tasche nehmen können. Aber haben immer eine Sporttasche als Pseudo-Transportbox dabei. Wir lieben das Bahnfahren mit Hund, auch wenn die offiziellen Regeln eher hundeunfreundlich sind….

Johannes findet „die Regeln völlig in Ordnung und nicht besonders hundeunfreundlich. Kinderticket, Korb drauf und alles ist gut, passt doch.

rhodesian ridgebackWie wir aber in dem Beitrag der Bahn AG lesen, ist es leider nicht so einfach und auch nicht immer mit einem Kinderticket machbar – abgesehen davon muss man seinen Hund auch erst an einen Maulkorb gewöhnen, man muss das also langfristig planen und nicht alle Hunde können Maulkörbe gut tragen – ich beziehe mich auch plattnasige Hunde, die ohnehin schnell ein Atemproblem kriegen und denen der gängige Maulkorb auch nicht passt. Für Martina von Hundereisenmehr mit ihren „zwei Rhodesian Ridgebacks kommt eine Zugfahrt NIEMALS in Frage“ …

EDIT: Die wunderbare Isabel Garcia von ich rede.de hat noch den folgenden Erfahrungsbericht beigesteuert, der hilfreich sein kann: „Ich bin immer gerne mit meinem Hund in der Bahn gereist. Ich habe es folgendermaßen gemacht. Ich habe mir ein Ticket gekauft und zwei Plätze reserviert. Und das Ticket für meinen Hund dann auch online gekauft, aber dann per Post zuschicken lassen. Das war kein Problem. So hatte mein Hund genug Platz im Fußraum. Wenn er dann den Fensterplatz bekam, habe ich die Leine im Fußraum auch abgemacht und den Maulkorb, hatte aber beides griffbereit, falls jemand danach fragt. Brauchte ich aber nie. Mit Spartarif, lange im Voraus: Sehr günstig und umweltfreundlich.

Wie haltet ihr es mit eurem Hund oder Hunden? Wir sind gespannt auf weitere Meinungen und Ansichten zum Thema Bahnfahren mit Hund!

 

 

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18 Kommentare

  1. Ich finde es vollkommen normal und logisch, dass ein Hund in den Öffentlichen Verkehrsmitteln einen Maulkorb trägt. Egal, wie lieb und süß der ist. Denn eine neue Umgebung und unbekannte Menschen drum herum sind ja auch eine Stresssituation für den Hund. Und da kann auch der vertrauteste Hundehalter nicht 100%ig einschätzen, wie der Hund reagiert.

    • Liebe Barbara,

      das kommt sicher auf den einzelnen Hund an. Vermutlich werden Hundehalter, für die das der größere Stress wäre, dem Hund nicht eine solche Reise zumuten. Auf der anderen Seite denke ich, dass die meisten ihre Hunde im Bezug auf diese Situation sehr gut einschätzen können und sie im Idealfall auch früh und bewusst üben. Von Beißvorfällen in Bus und Bahn habe ich auch noch nie gehört.

      Unnötiger Stress für meine Hunde wäre es, einen Maulkorb zu tragen, den sie sonst nicht kennen und der ihre Atmung (ich habe Plattnasen) unnötig stark einengt.

      LG
      Silke

  2. Ganz ehrlich: ich kann das Problem nicht verstehen.

    1. Niemand wird gezwungen sich einen Hund anzuschaffen und mit ihm auf Reisen zu gehen. Wer ersteres aber macht, sollte sich nicht beschweren, wenn sein Haustier nicht umsonst befördert wird. Die Bahn ist in erster Linie dazu da Menschen von A nach B zu befördern, keine Hunde.

    2. Ich finde das mit dem Maulkorb auch richtig. Hunde zählen auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingstieren und da weiß man nie wie so ein fremdes Tier reagiert.

    • Lieber Torsten,
      vielen Dank für deine Rückmeldung! Zu Punkt 1: Natürlich wird niemand gezwungen, sich einen Hund anzuschaffen ;-). Aber versteh‘ uns nicht falsch: niemand will umsonst fahren, auch der Hund nicht. Es geht darum, dass wir 50 – 100 (!)% dafür zahlen, dass man uns trotzdem nicht dabei haben will. Heißt, ich kann nicht online mein Ticket kaufen, muss meinem Hund erstmalig einen Maulkorb umlegen – weil er nun mal kein „Handtaschenhund“ ist. Einen Sitzplatz reservieren kann ich bestimmt nicht, selbst wenn ich es wollte. Plus, ich bin ohnehin stets aufgeschlossen, weil um meinen Sitzplatz herum garantiert irgendjemand keine Hunde mag und maulig wird.

      Ich bin der Meinung, dass man – wäre man offen für diese recht große Zielgruppe – Hundehalterplätze einrichten könnte wie früher Raucherplätze. Oder man mir vor Ort Leihboxen anbieten oder Onlinebuchungen ermöglichen würde – um mal einige Beispiele zu nennen. Immerhin zahlen wir – samt Vierbeiner – nicht wenig dafür, dass wir diese ganzen Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.

      Und zu Punkt 2: Du weißt sicher auch nicht, wie fremde Menschen reagieren – und trotzdem beißt dich vermutlich selten einer ins Knie. 😉 Beißvorfälle in Bus und Bahn sind mir nicht bekannt, und ich glaube, das kommt nicht wirklich vor. Es gibt natürlich Menschen mit Angst vorm Hund, das macht sie Sache mit dem Hund in der Bahn aber nicht gefährlich. Ebenso wird die Angst der Menschen nicht gelindert durch Nicht-Kontakt. Im Gegenteil! Ich habe von Hunde-Phobikern gehört, dass meine Hunde eine wahre Therapie waren für sie.

      Der Punkt ist: „Lieblingstiere“ müssen es nicht sein und jeder anständige Hundehalter (der mir bekannt ist) sucht sofort eine Lösung, wenn sich sein Gegenüber unwohl fühlt. Insbesondere, wenn man freundlich miteinander umgeht. So soll es sein und das versteht sich in meinen Augen von selbst. Wenn Menschen so nah aufeinander reisen, gilt es, unterschiedliche Bedürfnisse zu respektieren und zu berücksichtigen. Vielen Menschen tut die Gesellschaft von Hunden ausgesprochen gut – viele leben förmlich auf, wenn sich ihnen Hunde nähern.

      Warum also nicht den Konsens suchen, eine Regelung, mit der alle gut leben – und reisen – können. Denn so wirklich ökologisch und sozial ist die Alternative „alleine mit Hund in dem Auto zu reisen“ ja auch nicht.

      Auf weitere Meinungen und Antworten gespannt!
      LG, Silke

  3. Ja, ich habe einen Hund und ich würde gerne mal Bahn fahren, da ich mehrmals im Jahr eine lange Strecke zurücklege und das würde mir und Hund den Stress einer langen Autofahrt nehmen. Doch da ich keine Chance sehe, Sparpreise oder spontan zu buchen ( der Hund würde ja viel mehr kosten als mein Ticket), hab ich ihn bisher noch nicht mal an einen Maulkorb gewöhnt …
    Mit meinem früheren Hund bin ich auch mal Bahn gefahren und hab mich nicht unwohl gefühlt. Hund hatte auch den Maulkorb an und auf die Frage der Mitfahrer warum das? hab ich nur erwähnt, dass es Vorschrift ist … Es war eine sehr entspannte, angenehme Fahrt.
    LG Ulli

    • Liebe Ulli,
      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ja, das ist es: es ist so schade, dass dem Halter das buchen so erschwert wird. Korb, Maulkob, 50 – anteiliger Fahrpreis etc. ist ja okeee – aber warum kann man nicht online buchen und warum zahlt man teils 100%, wenn man noch nicht mal eine „Sitzplatzgarantie“ erhält? Geschweige denn, eine Box buchen kann? Ich denke, die Bahn ist einfach 5 Jahre hinter der Zeit. Nur den Kleinhundehaltern eine eigentlich selbstverständliche Lösung anzubieten, ist wie keine Lösung.

      Das Auto wird wohl (bei Hundehaltern) das Rennen machen. Schade eigentlich!

  4. Liebe Silke,
    Ich bin bisher nur einmal Bahn mit meiner Emma gefahren, und zwar in Monreal in der Eifel. Ich kann mich nicht beklagen.
    Allerdings war dies ein ‚offener Bahnhof‘ wo ich mit meiner Hündin, die an Deprivation leidet, gut warten und einsteigen konnte.
    Einen normalen überdachten Bahnhof würde ich ihr niemals zumuten, da wäre mir die Gefahr zu groß, dass sie eventuell in Panik gerät und ausbüchst.
    Liebe Grüße vom Niederrhein
    Bettina Küster

    • Liebe Bettina,
      an was man alles so denken muss als Hundehalter… Aber unsere Lieblinge sind uns das ja 10-fach wert! 🙂
      Danke für deine Erfahrung!
      LG
      Silke

  5. Kurze Strecken im Nahverkehr sind ok. Da brauchten wir auch noch nie einen Maulkorb. Aber längere Strecken würde ich dann doch lieber mit dem Auto fahren.

    Sicher, es muss ja Regeln geben. Aber finde das die Regeln für Hunde schon etwas hart sind. Ein eigenenes Abteil oder einen Waggon “Hindefreundlich“ zu erklären wäre eine super Idee. Fahrradplätze gibt es ja auch meistens. Wer dann halt keine Hunde mag sitzt dann halt woanders

  6. Kurze Strecken im Nahverkehr sind ok. Da brauchten wir auch noch nie einen Maulkorb. Aber längere Strecken würde ich dann doch lieber mit dem Auto fahren.

    Sicher, es muss ja Regeln geben. Aber finde das die Regeln für Hunde schon etwas hart sind. Ein eigenenes Abteil oder einen Waggon “Hundefreundlich“ zu erklären wäre eine super Idee. Fahrradplätze gibt es ja auch meistens. Wer dann halt keine Hunde mag sitzt dann halt woanders

    • Ja,
      ich denke auch – schon wegen der Allergiker wäre das eine gute Sache. Leute wie mein Mann und ich würden im Zweifelsfall sehr gerne in so einem Abteil fahren, auch ohne Hund. 😀 Und ja, für Raucher (!) und Fahrradfahrer gab und gibt es ja bereits Lösungen – und das muss für die Hundehalter meines Erachtens auch kommen. E entspricht einfach den in diesem Gebiet veränderten Bedürfnissen der Menschen.

      LG
      Silke

  7. Ich reise bevorzugt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch mit der Deutschen Bahn. Meine letzte Fahrt war im Oktober von Hamburg nach Zingst. 19 Euro für uns alle drei (meine Person, eine Australian Shepherd Hündin (54 cm) und eine Alaskan Husky Hündin (61 cm).
    Nach Hamburg fahre ich in der Hauptverkehrszeit mit beiden Hunden momentan fast täglich in der S-Bahn. Weder in der Deutschen Bahn noch im Nahverkehr habe ich Probleme gehabt.
    Ich bin der Meinung, dass es von einem selbst abhängt. Wenn ich selbst gerne mit den Öffis fahre, dann merken das die Hunde. Und auch mein Umfeld in der Bahn. Ich kaufe im Internet das Zugticket (gebe dann Kinder 6-14 Jahre an) und reserviere auch die Sitzplätze.
    Darüberhinaus gewöhne ich die Hunde daran. Lange Fahrten mit dem ICE kommen erst zum Schluss. Auch an einen Maulkorb gewöhne ich den Hund Zug um Zug. So haben die Hunde bei der Zugfahrt dann auch keinen Stress. Wobei ich bisher nie einen gebraucht habe.

    • Liebe Judith,
      na klar, gut erzogene Hunde, eine entspannte Haltung und Übung mit dem Bahnfahren für Halter und Hund ist hilfreich, das stimmt. Deine beiden Süßen haben das ja auch gut gelernt und sind angenehme Reisegefährten. Wenn ich mit meinen beiden unterwegs bin, gibt es ja eigentlich auch nur freundliche Kommentare, selbst wenn die naturgemäß noch nicht so koordiniert sind, wie ich es gerne hätte. 😉 Aber ich arbeite daran!

      Allerdings kommen viele Menschen nicht umhin, die Bahn zu nehmen, ohne das vorher geübt zu üben, oder sie haben weniger gefällige Rassen – wie zum Beispiel Listenhunde. Und ich gebe zu, ich fahre selten und nicht gerne mit der Bahn. Schon deswegen vermeide ich es auch eher für meine beiden Stubsnasen. 😉
      LG
      Silke

  8. Mehr als nöhlen ist wohl nicht drin?
    Ich bin jetzt schon öfters mit meinem Hund per DB auf reisen gegangen. Bisjetzt konnte ich mich nicht beklagen, liegt wahrscheinlich daran, dass mich das gemotze der Leute einfach nicht interessiert.

    Für ein „Hundeticket“ zum Sparpreis zahlt man zwischen 9 und 29 €. Kommt ganz drauf an wie Teuer das Ticket am sich ist.

    Als ich dieses Jahr im Sommer nach Köln gereist bin, hab ich für beide Tickets va 68 € bezahlt, Hin und Rückfahrt versteht sich. Gereist sind wir mit dem ICE.

    Die Länder -und Schönes Wochenendetickets sind da wesentlich günstiger. Man zahlt rund 42 € und jeder weitere Mitfahrer zahlt nur 8 €. Dafür verlängert sich die Reisezeit, weil man nur mit den regional Zügen reist.

    Ich verstehe nun wirklich nicht wo das Problem liegt.

    In den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Hunde auch einen Maulkorb tragen.

    Laut AGB sind Listenhunde von der Beförderung ausgeschlossen. Das habe ich mir von einer Freundin, die bei der DB AG arbeitet, bestätigen lassen. Finde ich vollkommen übertrieben. Jedoch fehlt es da sowieso an Sachkunde und die DB ist da doch sehr Kulant.

  9. ich fahre seit jahren regelmäßig mehrfach pro jahr mit hund von hamburg nach sylt und zurück. der hund kann als erwachsener auf dem länderticket mitfahren. bei der nord-ostsee-bahn ist an jeder einstiegstür sichtbar platziert, dass jeder (!) hund grundsätzlich maulkorb tragen muss. selbstverständlich habe ich meiner hündin dies frühzeitig beigebracht und es soweit man bei einem maulkorb davon sprechen kann, positiv verknüpft. dadurch, dass sofort jeder merkt wie gut sie erzogen ist und ich ihr auch keinen prominenten platz einräume (also zum fenster) habe ich in 99 % erlebt, dass es auch ohne maulkorb völlig ok ist.

    natürlich gibt es immer den einen zugführer, der sowieso zum lachen in den keller geht, der mich nicht nur fragt ob ich einen maulkorb dabei habe, sondern nach meinem bejahen weiter aufklärt, dass dabeihaben nicht reicht sondern er auch zu tragen sei.

    an der stelle geht es mir am besten mich einfach dran zu halten. was soll eine diskussion bringen. ..

  10. Ich fahre mehrfach pro Jahr mit Hund zwischen Hamburg und Sylt. Der Hund kann als „Erwachsener“ auf dem Länderticket mitfahren. Bei der Nord-Ostsee-Bahn ist an jeder Einstiegstüre sichtbar platziert, dass jeder (!) Hund grundsätzlich Maulkorb tragen muss. Neben allen anderen wichtigen Dingen habe ich meinem Hund auch dies beigebracht, weil man ja nie weiß, ob man mal in die Verlegenheit kommt. So weit man bei einem Maulkorb davon sprechen kann, positiv verknüpft (ich brauch den Maulkorb auch nach Monaten nur rausholen dann kommt sie schon an, weil sie weiß, es gibt ein Leckerlerlie dadurch9. Das Wichtigste ist aber tatsächlich die hervorragende Erziehung, dann reagieren auch alle Mitreisenden und in der Regel auch das Bahnpersonal entspannt, es gibt schließlich auch solche und solche Halter. Ich räume dem Hund halt auch keinen prominenten Platz ein (nämlich Fenster), es ist klar, hier ist keine Aufgabe für sie und in 99 % aller Reisen, war nie ein Maulkorb Thema.
    Natürlich gibt es immer den einen Zugführer oder Schaffner, der sowieso zum lachen in den Keller geht, dem man dann auch schon anmerkt, der will jetzt gewinnen. Er fragt, ob ich den Maulkorb dabei habe („ja, klar“) und weist darauf hin, dass dies nicht reicht, sondern er auch getragen werden muss. An dieser Stelle gehe ich keine Diskussion ein, weil es nichts bringt. Ich weiß ja, dass er mit der Vorschrift recht hat. Wir machen das und lassen das Thema los. Dann geht es allen am besten.

  11. Ich fahre mehrfach pro Jahr mit Hund zwischen Hamburg und Sylt. Der Hund kann als „Erwachsener“ auf dem Länderticket mitfahren. Bei der Nord-Ostsee-Bahn ist an jeder Einstiegstüre sichtbar platziert, dass jeder (!) Hund grundsätzlich Maulkorb tragen muss. Neben allen anderen wichtigen Dingen habe ich meinem Hund auch dies beigebracht, weil man ja nie weiß, ob man mal in die Verlegenheit kommt. So weit man bei einem Maulkorb davon sprechen kann, positiv verknüpft (ich brauch den Maulkorb auch nach Monaten nur rausholen dann kommt sie schon an, weil sie weiß, es gibt ein Leckerlerlie dadurch). Das Wichtigste ist aber tatsächlich die hervorragende Erziehung, dann reagieren auch alle Mitreisenden und in der Regel auch das Bahnpersonal entspannt, es gibt schließlich auch solche und solche Halter. Ich räume dem Hund halt auch keinen prominenten Platz ein (nämlich Fenster), es ist klar, hier ist keine Aufgabe für sie und in 99 % aller Reisen, war nie ein Maulkorb Thema.
    Natürlich gibt es immer den einen Zugführer oder Schaffner, der sowieso zum lachen in den Keller geht, dem man dann auch schon anmerkt, der will jetzt gewinnen. Er fragt, ob ich den Maulkorb dabei habe („ja, klar“) und weist darauf hin, dass dies nicht reicht, sondern er auch getragen werden muss. An dieser Stelle gehe ich keine Diskussion ein, weil es nichts bringt. Ich weiß ja, dass er mit der Vorschrift recht hat. Wir machen das und lassen das Thema los. Dann geht es allen am besten.

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