Meine Hunde-Love-Story

vawidoo Gründerin Simone BraunSeitdem ich denken kann, bin ich in Hunde vernarrt. Ich habe mich schon immer zu ihnen hingezogen gefühlt. Schon als junges Mädchen bin ich mit dem Nachbarshunden Molly und Lordle (schwäbisch für „kleiner Lord“) spazieren gegangen. Obwohl meine Eltern selbst mit Hunden aufgewachsen sind, wollten sie sich aber aus „Gründen der Vernunft“ selbst keinen Hund anschaffen. Das Hauptargument war immer „was machen wir mit ihm, wenn wir in den Urlaub fahren“.

So stillte ich meine Sehnsucht nach einem Hund, in dem ich meinem Stoffhund „Max“ (einen Boxer von Sigikid) eine ECHTE Hundeleine kaufte. Das war ein tolles Gefühl in der Hundeabteilung zu stehen und sich dort etwas auszusuchen. Max fühlte sich mit einer echten Hundeleine zumindest ein klein wenig echter an. Einige Jahre später lernte ich „Tanja“ kennen. Ein Mischlingshund aus dem Tierheim. Das Frauchen von Tanja arbeitete zu dieser Zeit in einer Bank und musste Tanja den ganzen Tag (!) alleine lassen. Als ich das hörte, bot ich ihr sofort an, mit Tanja mittags ab und zu Gassi zu gehen. Tanjas Frauchen war darüber sehr glücklich und ich fand es einfach nur toll. Allerdings wurde es mir jedes Mal, wenn ich die Tür hinter mir zu machte, schwer ums Herz. Ich konnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, Tanja nur hin und wieder von ihrem langen Alleinsein zu erlösen. So kam es, dass ich jeden Montag bis Freitag nach dem Mittagessen und vor den Hausaufgaben mit Tanja Gassi ging – über Jahre bis Tanjas Frauchen in Rente ging. Aber obwohl ich nun einen so intensiven Kontakt zu einem Hund hatte, fehlte dennoch etwas. Tanja lag nicht abends bei mir auf dem Sofa. Sie wachte nicht morgens neben mir auf. Ich war für sie auch sonst nicht weiter verantwortlich. Es war eben nicht MEIN Hund!

FriedaMir war immer klar, irgendwann habe ich einen eigenen Hund. Die Frage war nur wann. Während dem Studium hat es sich nicht ergeben. Während den ersten Berufsjahren erschien es nicht möglich. Dann kamen die Kinder. Mit ihnen war ich in den ersten Jahren ausgelastet genug. Doch dann kam sie, die Zeit, in der es keinen Grund mehr zu geben schien, auf einen Hund zu verzichten. Ich war selbständig. Die Kinder waren aus dem Gröbsten raus. Auf was hätte ich also warten sollen?

Nachdem dann mein Mann auch noch grünes Licht gab, war ich nur wenige Monate später stolze Hundemama eines 10 Wochen alten portugiesischen Wasserhundes. Was lange währt, wird endlich gut! Ich habe es keinen Tag bereut, meinen Kindheitstraum erfüllt zu haben.

Herzlichst

Simone vom vawidoo Team

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