6 Tipps für lange Autoreisen mit Hund

Foto: Peter Lucius mit Bogi

Viele Hunde fahren oft weite Strecken mit ihrer Familie und kommen gut damit zurecht. Allerdings sollte man die folgenden 6 Punkte berücksichtigen, damit es dem Hund auf der Reise gut geht. Denn auch er kann reisekrank werden. Entsprechende Beschwerden wiederum sollte man beobachten und entsprechend handeln, denn sonst können sich die körperlichen Symptome durch Angst verstärken.  Hier in aller Übersicht die wichtigsten Punkte für die längere Autofahrt mit dem Vierbeiner:

  1. Vor der Reise: frühzeitige Eingewöhnung mit langsamer Steigerung und vielen positiven Erlebnissen, zum Beispiel einem schönen Spaziergang danach. Hierbei auf Anzeichen von körperlichen Beschwerden achten. Sollten diese auftreten, helfen Tierheilpraktiker und Tierärzte weiter.
  2. Den Hund unbedingt gut sichern durch Gurte, Korb oder Gitter. Dadurch fühlt er sich nicht nur sicherer, er ist auch weniger gefährdet bei z.B. starken Bremsmanövern. Er kann außerdem nicht panisch bei Unfällen, z.B. auf der Autobahn, entlaufen! Gesetzlich vorgeschrieben ist eine wirksame Sicherung ohnehin.
  3. Zeit einplanen und Pausen machen: bei Urlaubsantritt sind Herrchen und Frauchen oft gestresst. Plant unbedingt genug Zeit ein, so dass man sich zwischendurch etwas bewegen und frische Luft schnuppern kann. Für den Hund sind lange Fahrten  oft besonders anstrengend, weil er selten in solch bequemen „Sitzschalen“ sitzt wie seine Halter. Wasserflasche, Schale, Kotbeutel, Halsband mit Tasso-Marke und Leine nicht vergessen! Läuft der Hund während so einer Rast fort, kann es schwierig werden.
  4. Innentemperatur im Auge behalten: dieser Punkt ist für mitreisende Tiere lebenswichtig. Viele Hunde sind bereits durch einen Hitzeschlag, Atemnot oder Herzanfall im Auto gestorben. Autos heizen sich im Innenraum oft schnell auf und Hunde dürfen niemals in praller Sonne alleine im Auto gelassen werden. Im Zweifelsfall auf den Sonnenstand achten, im Schatten parken, die Fenster etwas geöffnet lassen.
  5. Essen und Trinken: Ein Hund sollte zwei Stunden vor und nach der Autofahrt nicht gefüttert werden. Viele Tiere haben einen unruhigen Magen. Das Futter könnte wieder hochkommen oder es könnten sich Magenschmerzen entwickeln. Deswegen: vor einer längeren Fahrt den Hund rechtzeitig füttern und bei den Pausen frisches Wasser aus der Flasche reichen. Bei langen Fahrten höchstens eine leichte Kleinigkeit in Verbindung mit etwas Bewegung an frischer Luft reichen.
  6. EXTRA-TIPP: Den Impfpass nicht vergessen! Dieser sollte beim Urlaub mit Hund immer dabei sein, auch ohne Grenzübergänge. So kann auch ein fremder Tierarzt im Notfall sofort feststellen, wogegen der Hund immun ist. Landesgrenzen dürfen ohne diesen Ausweis mit dem Vierbeiner ohnehin nicht überquert werden.
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