Der Trend zum Zweithund

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Ist das bei euch auch so? Die ganzen Hundeverrückten in eurem Umfeld haben bereits einen zweiten (oder dritten?) Hund oder denken darüber nach? Ich kann das für unser Umfeld nur bestätigen.

Ohne dass sich die sonstige (z.B. finanzielle) Lage bei den Personen groß verändert hat, hat gefühlt jeder zweite Hundehaushalt in unserem Bekanntenkreis einen Zuwachs zu verzeichnen. Vorrangig handelt es sich dabei um selbständig Tätige, um Eltern mit längst ausgezogenen Kindern oder kinderlose Paare. Vermutlich sehen sie bei anderen, dass es den Tieren gut tut und dass man das ohne viel Mehraufwand managen kann.

Das freut uns natürlich sehr! Scheint es doch

  1. immer einfacher zu werden, mit Hunden zu leben, arbeiten und zu reisen
  2. leichter zu werden, gute Betreuungsangebote zu finden
  3. eine immer höhere gesellschaftliche Akzeptanz für eine Mehrhundehaltung zu geben
  4. oder zumindest gestehen sich unsere Freunde mehr individuellen Freiraum bei ihrer Lebensgestaltung ein

Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass wir uns vor 1,5 Jahren einen zweiten Hund geholt haben. Er macht unser Rudel komplett. Einer der Hunde orientiert sich mehr an mir, der andere an meinem Mann. Wenn wir zu viert sind, ist unser Glück perfekt. Aber es ist auch einfacher, die Hunde mal länger alleine zu lassen. Hat unser Rüde früher schmollend einsam an der Tür gewartet und bei jedem Einkauf so getan, als würden wir ihn auf immer und ewig verlassen, verschläft er nach einer kurzen Verabschiedung zusammen mit seiner Hundefreundin schon mal unsere Abwesenheit. Das fühlt sich für uns sehr viel besser an!

Es ist zwar zeitweise anstrengend, alleine mit beiden unterwegs zu sein und es stellt neue Herausforderungen an die Logistik. Gerade, wenn beide unterschiedliche Ausbildungsstände und altersbedingte Bedürfnisse haben wie unsere beiden. Beruflich, bei familiären Events und bei Freunden muss man ab und zu etwas hin- und herswitchen, denn nicht alle sind so erfreut über den Besuch unseres Minirudels. Vor allem aber müssen sich Dritte in unserem engeren Umfeld erst mal an den Gedanken gewöhnen. Wenn sie sehen, wie entspannt und friedlich es auch mit mehreren Hunden ist, dann sind eigentlich alle happy.

Neben der vielen Vorteile, wie eine artgerechtere Rudelhaltung, gibt es natürlich auch Gefahren wie Rangstreitereien. Cornelia Tschischke hat diese hier gut und in aller Kürze auf den Punkt gebracht.

Wie ist es bei euch, habt ihr einen Hund oder haltet ihr ein Rudel? Gibt es bei euch eine ähnliche Entwicklung? Ich bin gespannt auf eure Kommentare und Ergänzungen!

Herzlichst

Silke vom vawidoo Team

 

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2 Kommentare

  1. Es stimmt, der Trend zum Zweithund ist nicht zu übersehen. Trotzdem habe ich nur einen Hund und würde mich persönlich auch nicht als Mehrhundehalter sehen. Ob nun mein Hund diese Einstellung von mir übernommen hat oder von Natur aus teilt, Fakt ist, sie hat noch nie in den drei Jahren, seit ich sie habe, gesteigertes Interesse an einem anderen Hund gezeigt. In unserem Fall scheint das Glück wohl in der Zweisamkeit zu liegen… :-DDD

    LG Andrea mit Linda

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