Badespaß mit Hunden

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Nicht nur die klassischen Wasserhunde wie mein portugiesischer Wasserhund namens „Frieda“ sind Wasserratten. Für viele andere Hunde ist es ebenfalls ein wahres Vergnügen,

sich im Wasser zu tummeln und abzukühlen. Leider kann man aber nicht überall mit seinem Hund baden gehen. Oftmals sind Hunde nur angeleint oder gar nicht an einem Badesee erlaubt. Damit ihr nicht von anderen Badegästen schief angeschaut werdet, müsst ihr euch im Vorfeld sehr genau informieren, wo ihr mit eurem Hund ins Wasser dürft. Einige hundefreundliche Badeabschnitten findet ihr an folgenden Seen:

  • Baden-Württemberg: Turmlinger See, Gifiz See
  • Bayern: Tegernsee, Untreusee in Hof (Oberfranken), Forggensee bei Füssen, Dennenloher See bei Gunzenhausen (Mittelfranken), Hopfensee in Füssen, Rothsee (Mittelfranken), Marloffsteiner Tongrube bei Erlangen (Mittelfranken)
  • Berlin: Grunewaldsee, Rangsdorfer See
  • Brandenburg: Bötzsee
  • Hamburg: Hohendeicher See
  • Hessen: Baggerloch Bebra
  • Mecklenburg-Vorpommmern: Müritz, Tollensesee
  • Niedersachsen: Oldenstädter See, Eixer See, Steinbruchsee
  • NRW: Glörtalsperre, Kemnader See, Sechs-Seen-Platte Dusiburg, Höhenfelder See, Eyler See, Auesee, Tuttenbrocksee
  • Sachsen: Cospudener See, Schladitzer See, Dippelsdorfer Teich, Talsperre Pöhl
  • Schleswig-Holstein: Ratzeburger See

Weitere Badeseen findet ihr hier.

Da sich die Rechtslage oder die Vorschriften hin und wieder kurzfristig ändern können, übernehmen wir für die Richtigkeit der obigen Angaben keine Haftung. Wir empfehlen deshalb sich vorsichtshalber im Vorfeld vor Ort über die aktuellen Vorschriften zu informieren.

Habt ihr einen tollen Badesee gefunden, so gibt es dennoch ein paar Verhaltensregeln zu beachten:
– sucht euch einen schattigen Platz am See, denn an heißen Tagen macht die Hitze auch eurem Hund trotz regelmäßiger Abkühlung im See zu schaffen;
– je nach Wasserqualität solltet ihr darauf achten, dass euer Hund nur von dem von euch mitgebrachten Wasser trinkt, um Magen-Darm-Erkrankungen zu vermeiden;
– ganz wichtig ist es nach Scherben Ausschau zu halten. Leider kommt es oft vor, dass Menschen ihre leeren und kaputten Flaschen herumliegen lassen oder in den See werfen. Durch die Scherben kann es wie bei uns Menschen auch bei Hunden zu schlimmen Schnittverletzungen an den Pfoten kommen, die sich sogar entzünden können;
– geht es ins Wasser, so lasst euren Hund sich langsam an das kühle Nass gewöhnen, um den Kreislauf nicht übermäßig zu strapazieren;
– achtet darauf, dass sich euer Hund nach dem Baden nicht in unmittelbarer Nähe von anderen Badegästen das Wasser aus dem Fell schüttelt;
– dass Hinterlassenschaften eures Hundes unverzüglich entsorgt werden, sollte selbstverständlich sein. Schließlich will niemand barfuß hier hineintreten

Was ist, wenn euer Hund nicht zu den Wasserratten gehört? Zwingt ihn auf keinen Fall ins Wasser, das verstärkt nur unnötig seine Angst davor. Gebt ihm Zeit! Motiviert ihn gemeinsam mit euch ins Wasser zu gehen. Lässt er sich dennoch nicht davon überzeugen, so akzeptiert es. Manchen Hunden genügt es einfach nur am Rand eines Sees entlang zu spazieren. Und das ist doch schließlich auch völlig in Ordnung.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Plantschen im kühlen Nass!

Habt ihr noch Ergänzungen? Wir freuen uns über Kommentare hier unter dem Artikel. Dankeschön! 

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