12 Punkte Plan: Willkommen Bürohund

Praxishund Smilla

Vor einiger Zeit haben wir bereits etwas zum Thema Bürohund geschrieben. Damit das Zusammenarbeiten mit Zwei- und Vierbeinern reibungslos klappt, sind einige Dinge zu bedenken. Rücksicht und verantwortungsvolles Handeln sind dabei oberste Priorität.

Von hoher Bedeutung sind dabei: 

  • Die Akzeptanz im Team – unbedingt vorher mit Kollegen sprechen, ob das Mitbringen des eigenen Tieres allen Recht ist und welche Bedürfnisse die Mitmenschen im Büro haben. Im Zweifelsfall findet man sicher eine geeignete Lösung, mit der alle gut leben können.
  • Frage der Versicherung – sinnvoll ist eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter ohnehin. Hier ist sie m.E. unerlässlich.
  • Absprache mit anderen Hundehaltern – wer bringt wann sein Tier mit und vertragen sich die Tiere untereinander? Wie verhindert man gemeinsam, dass zu viele Tiere gleichzeitig da sind? Hier ist eine faire und transparente Absprache sinnvoll und hilfreich.
  • Hundefreie Zonen bestimmen – sicher gibt es Räume und Bereiche, wo die Hunde nicht hindürfen. Auch darüber muss offen und ehrlich gesprochen und gegebenenfalls nachgebessert werden.
  • Ansprechpartner für das Thema Hunde im Büro festlegen – es ist hilfreich, wenn ein Mitarbeiter das Thema im Blick behält und Feedback, Rückmeldungen oder Wünsche der Mitarbeiter sammelt und gegebenenfalls anspricht.
  • Das Büro hundesicher gestalten – jeder Hundehalter ist gefragt, sein Tier stets im Blick zu haben bzw. es so gut zu erziehen, dass es sich nicht verletzt am Arbeitsplatz. Im Büro ist insbesondere darauf zu achten, wie der Hund mit gut riechenden Lebensmitteln in fremden Mülleimern umgeht, etc.
  • Ansteckend kranke Tiere müssen selbstverständlich Zuhause bleiben.
  • Die Betreuung während der Arbeitszeit muss geregelt sein – der Hund darf beispielsweise nicht anfangen, Kollegen permanent zu folgen oder sie anzubetteln, wenn Herren/Frauchen im Meeting ist.
  • Der Hund muss sich wohlfühlen im Büroklima – mit allen Menschen und allen anwesenden Hunden! Wenn er Probleme mit fremden Menschen hat, sollte er keinesfalls in einem Bereich sitzen, wo er diese eigenständig „begrüßen“ kann.
  • Der Vierbeiner sollte insgesamt ruhig und ausgelastet sein – ein unausgelasteter Hund hat im Büro, wo konzentriert gearbeitet werden muss, nichts zu suchen. Dafür trägt zu jeder Zeit der Halter die Verantwortung.
  • Sicherstellen, dass der Hund vor Ort alles hat, was er braucht – Wasser, Spielzeug, Körbchen etc.
  • Und, sollte doch mal ein Unglückchen passieren – unbedingt selber alles dabei haben (Kotbeutel, Bürste, Teppichreiniger etc.) und saubermachen.

Ich hoffe, diese Tipps sind hilfreich. Weitere findet ihr u.a. bei dem Bundesverband Bürohund e.V.. Wenn ihr weitere Hinweise habt, ergänzt sie bitte in den Kommentaren.

Herzlichst

Silke vom vawidoo Team

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